Partnerschaft

Gazprom drängt mit RWE auf den deutschen Strommarkt

Der russische Gazprom-Konzern will in einer strategischen Partnerschaft mit dem Essener Energiekonzern RWE Kohle- und Gaskraftwerke in Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Ländern betreiben.

Gazprom-Chef Alexej Miller und der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann unterzeichneten am Donnerstag in Rom eine entsprechende Absichtserklärung. Hintergrund ist der deutsche Atomausstieg und eine neue Ausrichtung von Gazprom. Der Konzern will sich nicht länger auf die Rolle des Gaslieferanten beschränken.Bedenken gibt es beim Bundeskartellamt. Kartellamtspräsident Andreas Mundt erklärte: "Eine Verbindung zwischen Gazprom und RWE müsste man sich unter kartellrechtlichen Gesichtspunkten sehr genau ansehen."