Winterspiele

Olympia 2018: München scheitert an Südkorea

Der Münchner Olympia-Traum ist ausgeträumt - gejubelt wird in Südkorea: Favorit Pyeongchang hat es im dritten Anlauf geschafft und lädt die Sportwelt im Jahr 2018 zu den 23. Olympischen Winterspielen ein.

Schon im ersten Wahlgang entschied sich die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch in Durban für Südkorea. Pyeongchang bekam überraschend schon in der ersten Runde mit 63 Stimmen die absolute Mehrheit. Trotz einer überzeugenden Kampagne und eines kräftigen Endspurts in Durban mit Bundespräsident Christian Wulff und Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer erhielt München nur 25 Stimmen. Damit reichte es nur zur nutzlosen Silbermedaille vor dem französischen Annecy (sieben Stimmen).