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Jedes Jahr 80 Millionen

Konsolidierung Die Schuldenbremse gibt vor, dass der Haushalt von Bund und Ländern grundsätzlich ohne Kredite ausgeglichen werden soll. Als Hilfe dazu erhalten die fünf am meisten verschuldeten Länder von 2011 bis 2019 finanzielle Unterstützung. Auf Bremen entfallen dabei 300 Millionen jährlich, auf das Saarland 260 Millionen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bekommen jeweils 80 Millionen Euro pro Jahr - insgesamt sind es 7,2 Milliarden Euro, die an die Länder fließen. Die Finanzierung tragen Bund und Länder dabei je zur Hälfte. Voraussetzung für die Zahlung ist, dass die Länder dabei ihre Haushalte so gestalten, dass diese spätestens 2020 ausgeglichen sind und die Länder danach die Schuldenbremse einhalten können.