Großveranstaltungen

Frauen-WM und CSD bringen Berlin Millionen

Die Großveranstaltungen am Wochenende versprechen vor allem für den Berliner Einzelhandel, das Hotel- und Gaststättengewerbe und andere Dienstleister überdurchschnittlich hohe Einnahmen.

Der Christopher Street Day am Sonnabend, das Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft der Frauen, der verkaufsoffene Sonntag und die ohnehin erwarteten Städtereisenden werden voraussichtlich rund 300 Millionen Euro in Berlins Kassen spülen. Allein zum CSD werden nach Angaben von Berlins Tourismuswerber visitBerlin mehr als 500 000 Menschen erwartet.

Im vergangenen Jahr betrug der "touristische Nettoeffekt" des CSD 113 Millionen Euro. Damals besuchten 600 000 Menschen den CSD, wovon 210 000 Touristen waren. Das geht aus einer Studie hervor, die visitBerlin und der Berliner CSD e. V. für die Homosexuellen-Parade 2010 bei der Publicom GmbH in Auftrag gegeben hatte. Insgesamt betrug der wirtschaftliche Effekt damals 278 Millionen Euro. Darin sind nach Angaben von visitBerlin alle Ausgaben der Städtereisenden am CSD-Wochenende enthalten, die zwar den CSD erlebten, aber auch Berlin besuchen wollten. Prognosen, wie viel Geld die Fußball-WM nach Berlin spült, gibt es von visitBerlin nicht. Doch bei der Fußball-WM der Männer 2006 waren es laut Landesbank Berlin 360 Millionen Euro.

Beim Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Berlin freut man sich auf dieses Wochenende. "Die Stadt wird richtig voll", sagt Dehoga-Chef Thomas Lengfelder.