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Nato: Erstmals werden US-Truppen in Polen stationiert

Nato

Erstmals werden US-Truppen in Polen stationiert

Polen erlaubt zum ersten Mal in seiner Geschichte die ständige Anwesenheit von US-Soldaten im Land. Ein entsprechender Vertrag wurde am Montag in Warschau von Verteidigungsminister Bogdan Klich und US-Botschafter Lee Feinstein unterzeichnet. Er soll ab 2013 gelten. Demnach wird dann eine Einheit der US-Luftwaffe ihre Arbeit in Polen aufnehmen und technische Unterstützung für Kampfjets vom Typ F-16 sowie für Transportflugzeuge vom Typ C-130 leisten. Zudem sind regelmäßige Trainingsflüge im polnischen Luftraum geplant. Polen ist seit 1999 Mitglied der Nato und gilt als enger Verbündeter der USA.

Indonesien

Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien

Ein schweres Erdbeben hat am Montag die Insel Sulawesi im Osten Indonesiens erschüttert. Nach Angaben der indonesischen Meteorologiebehörde hatte das Beben eine Stärke von 6,9. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 6,2 an. Besonders stark betroffen sei die Provinzstadt Manado im Norden der Insel gewesen, sagte ein Sprecher der Meteorologiebehörde. Augenzeugen berichteten, dass die Menschen aus dem Schlaf gerissen wurden und in Panik davonrannten.

Japan

Offenbar sechs weitere Arbeiter in Fukushima verstrahlt

Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 sind möglicherweise sechs weitere Arbeiter verstrahlt worden. Darauf deuteten erste Untersuchungsergebnisse hin, wie das Gesundheits- und Arbeitsministerium in Tokio am Montag mitteilte. Damit würde die Zahl der verstrahlten Arbeiter auf acht steigen. Es handelt sich um drei Beschäftigte der Kontrollräume in den Reaktoren 3 und 4 sowie fünf Arbeiter, die mit der Wiederherstellung der Stromversorgung beschäftigt waren.

Chile

Vulkanasche stört Flugverkehr in Neuseeland und Australien

Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Puyehue hat an Pfingsten auch den Flugverkehr im weit entfernten Australien und Neuseeland stark beeinträchtigt. Die australische Fluggesellschaft Qantas sagte am Sonntag und Montag mehr als 110 Flüge ab. Insgesamt saßen rund 45 000 Passagiere fest oder mussten Verzögerungen hinnehmen. Zuvor waren bereits in Argentinien und Uruguay internationale Flüge wegen des Vulkanausbruchs ausgefallen. Starke Winde hatten die Asche um den halben Globus bis nach Australien und Neuseeland transportiert.