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Juristische Folgen

Spanien Die juristische Aufarbeitung der Warnung vor spanischen Gurken hat begonnen. Als Vertreter des spanischen Obst- und Gemüsehändlers Frunet hat eine Berliner Kanzlei beim Verwaltungsgericht Hamburg Eilantrag auf Akteneinsicht eingereicht. Diese habe die Gesundheitsbehörde bis zuletzt verweigert, erklärte die Rechtsanwältin des Unternehmens. Mithilfe der Akten will die Kanzlei beweisen, dass die Gesundheitsbehörde vor der Pressekonferenz die gesetzliche Sorgfaltspflicht vernachlässigt hat. Die Behörde hatte vor spanischen Gurken gewarnt, weil auf mehreren Exemplaren EHEC entdeckt worden war. Allerdings stellte sich später heraus, dass es sich um einen anderen Typ des Bakteriums handelte.