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In eigener Sache: Liebe Leserinnen, liebe Leser,

In eigener Sache

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch heute kann die Berliner Morgenpost wegen der Tarifauseinandersetzung in der Druckindustrie nicht im gewohnten Umfang und in der sonst üblichen letzten Aktualität erscheinen. Die Familienseite und den Kulturteil finden Sie ausnahmsweise hinter dem Sport. Das Magazin "Gesund" erscheint erst am Sonntag.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bundeswehr-Reform

Bundesländer wollen mehr Mitspracherecht

Die Bundesländer haben ein stärkeres Mitspracherecht bei dem anstehenden Umbau der Bundeswehr gefordert. Durch das Aussetzen des Wehr- und Zivildienstes werde ein verstärkter Ansturm auf die Hochschulen erwartet, erklärten die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag vor einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Der Bund habe zwar bereits Unterstützung bei der Finanzierung zugesagt. Für den Fall, dass die Studienanfängerzahlen stärker als erwartet stiegen, müssten aber rechtzeitig Gespräche über ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes aufgenommen werden.

Gemeindefinanzen

Wowereit: Abschaffung der Gewerbesteuer vom Tisch

Die von der FDP und Teilen der Union geforderte Abschaffung der Gewerbesteuer ist offenbar kein Thema mehr. Der Angriff auf die Gewerbesteuer sei abgewehrt, erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag. Hintergrund ist die Tagung der Gemeindefinanzkommission mit Ländern und Kommunen. Das Gremium konnte sich allerdings auch generell offensichtlich nicht auf die angestrebte umfassende Reform der Gemeindefinanzen verständigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) äußerte sich enttäuscht.

Tierschutz

EU-Gericht rügt Frankreichs Umgang mit Feldhamstern

Frankreich hat im Elsass Feldhamster nur unzureichend geschützt. Wie die höchsten EU-Richter am Donnerstag in Luxemburg mitteilten, reichten die Schritte der Behörden bis 2008 nicht aus, "um die Beschädigung oder die Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten des Feldhamsters tatsächlich zu verhindern". Die EU-Kommission hatte beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) geklagt. Der Vorwurf lautete, dass Paris gegen das EU-Gesetz zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Pflanzen und Tiere verstoßen habe. Die bedrohten Feldhamster gibt es in Frankreich nur im Elsass.