Versorgungslücke

Aushilfskasse soll Versicherte der City BKK auffangen

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) plant eine Aushilfskasse für alle Versicherten der City BKK, die nicht rechtzeitig eine neue Krankenkasse finden.

Eine Versorgungslücke werde es deshalb nicht geben, hieß es am Donnerstag aus dem Bundesgesundheitsministerium. Probleme kann es für jene City-BKK-Versicherten geben, die sich bis zum Stichtag 15. Juli nicht bei einer anderen Krankenkasse angemeldet haben. Die bankrotte City BKK wird zum 1. Juli geschlossen. Für die Versicherten könnte sich ohne Aushilfskasse eine Versorgungslücke ergeben. Zwar besteht ihr Krankenversicherungsschutz weiter, doch könnten Kranken- und Pflegegeld erst rückwirkend ausgezahlt werden. Ärzte würden Patienten der Pleitekasse unter Umständen nur auf Privatrechnung behandeln. Welche Kasse die Aushilfskasse sein wird, ist noch nicht bekannt.