Eruptionen

Sturm auf der Sonne

Es ist nur ein Sturm, aber was für einer: Die Sonne hat am Dienstag in einer gewaltigen Eruption eine mehrere Millionen Kilometer durchmessende Wolke ins All geschleudert - Richtung Erde.

Dabei werden auch geladene Partikel freigesetzt, die Satelliten, aber auch die globale Stromversorgung empfindlich stören können. Sogar Navis können ausfallen, weil die GPS-Satelliten durcheinander kommen. Immerhin wird die Sturmwolke die Erde wohl nur streifen. Sollte der Sturm aber anhalten, müssten Flugzeuge um die Polarregionen herumgeleitet werden. Dort würde nämlich laut Experten die Strahlung auf das Niveau eines permanenten Röntgenbildes ansteigen. Einen schönen Nebeneffekt hat das Ereignis: Durch die hohe Zahl geladener Teilchen in der Atmosphäre können auch in unseren Breitengraden Polarlichter zu sehen sein. BM