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Spielstätten: Zahl der Straftaten in Berlin erneut gestiegen

Spielstätten

Zahl der Straftaten in Berlin erneut gestiegen

Die Zahl der Straftaten um Glücksspielstätten in Berlin steigt seit Jahren an. Wurden vor fünf Jahren noch 367 Fälle erfasst, waren es 2010 schon 1406, wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Daniel Buchholz (SPD) hervorgeht. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Spielhallen zwar auch gestiegen, aber nicht ganz so deutlich. Meist kommt es zu Diebstählen, gefolgt von Glückspielstraftaten wie illegalem Poker oder Roulette, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen, wie Innensenator Ehrhart Körting (SPD) mitteilte.

Arbeitsmarkt

Erstmals seit 2009 weniger Stellenangebote

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder gesunken. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit ging nach dem Rekordwert von 166 Punkten im April auf 164 Punkte im Mai zurück. "Insgesamt befindet sich die Arbeitskräftenachfrage aber noch immer auf sehr hohem Niveau", betonte die Nürnberger Bundesagentur am Montag. Die Betriebe signalisierten weiterhin hohe Einstellungsbereitschaft und hätten teilweise Mühe, ausreichend hoch qualifizierte Fachkräfte zu finden. Großen Bedarf melde die Zeitarbeit - "etwa jede dritte gemeldete Arbeitsstelle am ersten Arbeitsmarkt kommt aus dieser Branche", erklärte die Bundesagentur.

Rauchverbot

Gastgewerbe klagt weiter über finanzielle Einbußen

Mehr als ein Drittel der deutschen Gastwirte haben zwischen Oktober 2010 und März 2011 Verluste bei ihren Geschäften gemeldet. Nach Ansicht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) trägt das Rauchverbot daran eine Mitschuld. Es sei auffällig, dass Bars und Kneipen noch höhere Umsatzrückgänge verkraften mussten als die Branche im Durchschnitt. Derzeit gibt es in allen Bundesländern Rauchverbote, jedoch sind diese unterschiedlich streng.

Kultur

Staatsminister für Förderung kleiner Kinos auf dem Land

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sich erneut für eine stärkere Förderung des Kinos im ländlichen Raum ausgesprochen. Das Kino in der Fläche sei "häufig das einzige Zentrum kultureller Kommunikation, und deshalb muss es erhalten werden", sagte der CDU-Politiker am Montag bei der Jahrestagung des Ordens Pour le mérite in Berlin laut Redemanuskript. Ohne öffentliche Förderung sei der deutsche Film nicht lebensfähig - genauso wie die Mehrzahl der Theater nicht.