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Proteste gegen Mieterhöhungen

Störer Am Montagmorgen störte etwa ein Dutzend junger Demonstranten die Vorstellung des Mietspiegels von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Die Protestler mit roten Kapuzenpullovern und weißen Theatermasken entrollten gleich zu Beginn der Veranstaltung ein Transparent: "Steigende Mieten - die Stadt gehört uns". Danach zogen sie ab.

Demonstration Rund 100 Menschen versammelten sich auch vor dem Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft GSW in Kreuzberg. Dort rief die Gruppe dazu auf, ein Gebäude in der Schlesischen Straße 25 zu besetzen. Wenig später fanden sich dort mehrere Dutzend Protestler ein. Der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), war ebenfalls vor Ort.

Besetzung Etwa 13 Demonstranten besetzten das Haus und entrollten Transparente. In einem Bekennerschreiben warfen sie der GSW vor, das Haus kostenlos vom Bezirk Kreuzberg erhalten, die Bewohner aber vertrieben zu haben und es nun verkaufen zu wollen. Sie forderten das Haus zurück. Die Polizei rückte kurz darauf mit einer Einsatzhundertschaft an und räumte das Haus.