Spitzentreffen

EHEC: Mediziner warnen vor weiteren Todesfällen

Ein Spitzentreffen von Bund, Ländern und Behörden zu den ständig steigenden Fällen von EHEC-Infektionen hat am Montag keine konkreten Ergebnisse gebracht.

Politiker und Mediziner warnten nur vor einer weiteren Ausbreitung und noch mehr Todesfällen. Bundesweit sind inzwischen 14 Menschen an der gefährlichen Komplikation HUS gestorben. "Es sind keine weiteren Todesfälle auszuschließen, sondern eher wahrscheinlich", sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Burger. Ein Abschwächen der Welle erwarte er nicht. Ähnlich äußerte sich Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Wie am Montag bekannt wurde, sind auch 676 Kilogramm spanische Gurken am 12. und 20. Mai nach Berlin geliefert worden. Die Senatsgesundheitsverwaltung geht davon aus, dass diese Ware bereits verzehrt wurde.