Verkehr

Tausende Passagiere sitzen in Berlin wegen Aschewolke fest

Die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Grímsvötn hat am Mittwoch über Stunden den Flugverkehr in Berlin lahmgelegt. Tausende Passagiere saßen fest, nachdem die Deutsche Flugsicherung den Luftraum von 11 bis 14 Uhr gesperrt hatte.

Auch die Flughäfen in Hamburg und Bremen waren stundenlang geschlossen. Allein in Tegel und Schönefeld fielen laut Flughafengesellschaft 185 der rund 700 Flüge aus. Außerdem gab es stundenlange Verspätungen. Die Flughafengesellschaft geht davon aus, dass sich der Flugplan bis Donnerstag wieder normalisiert haben wird. Zur Sicherheit sollten sich Passagiere aber mit ihren Fluglinien in Verbindung setzen.

Die Aschewolke des Grímsvötn sollte laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in der Nacht zum Donnerstag nach Osten in Richtung Polen und Ostsee abziehen. Die Aktivität des isländischen Vulkans beruhigte sich gleichzeitig: "Es sieht so aus, als habe es aufgehört", sagte ein isländischer Meteorologe.