US-Außenpolitik

Barack Obama stärkt Demokratiebewegung im arabischen Raum

In einer mit Spannung erwarteten Rede hat US-Präsident Barack Obama am Donnerstag einerseits den arabischen Demokratiebewegungen gegen die Autokraten der Region den Rücken gestärkt, anderseits Israel zur Aufgabe aller Siedlungen in den besetzten Gebieten aufgefordert.

Die Grenze zwischen Israel und einem palästinensischen Staat sollte auf den Grenzen vor dem Sechstagekrieg 1967 basieren, sagte Obama. Dabei müssten sich beide Seiten auch auf einen Gebietsaustausch verständigen. Ziel seien "sichere und anerkannte Grenzen" für beide Staaten. Bei einem Friedensabkommen müsste sich die israelische Armee nach Obamas Auffassung "vollständig" aus den besetzten Gebieten zurückziehen.