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Ostsee: Kreuzfahrtschiff mit 2000 Menschen in Seenot

Ostsee

Kreuzfahrtschiff mit 2000 Menschen in Seenot

Ein Kreuzfahrtschiff mit 2000 Menschen an Bord ist am Sonntag in der Nähe der schwedischen Insel Gotland in Seenot geraten. Die MSC Opera trieb nach einem Stromausfall seit dem Morgen wenige Kilometer von Gotland entfernt manövrierunfähig in der Ostsee, wie die schwedische Küstenwache mitteilte. "Es scheint, dass es einen totalen Stromausfall gegeben hat", sagte Birger Knutsson von der Küstenwache. Das Kreuzfahrtschiff war mit 1800 Passagieren und 200 Besatzungsmitgliedern an Bord von Nynäshamm in der Nähe von Stockholm gestartet. Ein Schlepper sollte das Schiff bis zum Montagmorgen nach Nynäshamm zurückbringen.

Partei

Buschkowsky lehnt Migrantenquote für SPD ab

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) will keine Migrantenquote für seine Partei. "Davon halte ich nicht allzu viel", sagte er dem "Focus". Statt Posten zu verteilen, sei es wichtig, mehr Migranten in die SPD zu holen. Die Quote sei nicht zielführend. Sie verbinde nicht, sondern trenne. "Sie wird für Migranten zum Reservat", fügte er hinzu. Außerdem benötige die SPD keine Quote, um zu belegen, dass sie als Volkspartei offen für alle sei. "Ich sehe nicht, dass nach oben strebende Migranten in der SPD weggebissen werden. Diese Genossen werden doch gesucht wie Goldstaub", betonte Buschkowsky. Der Parteivorstand der Bundes-SPD hatte beschlossen, in ihren Führungsgremien 15 Prozent der Posten für Mitglieder mit Migrationshintergrund zu reservieren.