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In eigener Sache: Liebe Leserinnen, liebe Leser

In eigener Sache

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Wegen der Tarifauseinandersetzung in der Druckindustrie erscheint die Berliner Morgenpost heute nicht in dem üblichen Umfang und der gewohnten Aktualität. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ägypten

Frau von Ex-Präsident Mubarak in Untersuchungshaft

Die Ehefrau des gestürzten ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak kommt in Untersuchungshaft. Suzanne Mubarak werde für zunächst 15 Tage festgenommen, während gegen sie wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt werde, teilte die zuständige Behörde mit. Aus Justizkreisen verlautete, sie werde in ein Gefängnis in Kairo gebracht. Gegenwärtig hält sie sich mit ihrem Mann im Küstenort Scharm al-Scheich auf. Husni Mubarak war am 13. April festgenommen worden, etwa zwei Monate nach seinem Sturz durch Massenproteste. Medienberichten zufolge könnte die Familie ein Vermögen in Milliardenhöhe angehäuft haben. Der Ex-Präsident hat die Vorwürfe jedoch zurückgewiesen.

Internet

Rechtsextreme Europa-Karte ganz oben bei Google-Suche

SPD-Abgeordnete haben dem Internetriesen Google vorgeworfen, rechtsextremistische Propaganda zu fördern. Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese und der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit wiesen darauf hin, dass mit dem Suchbegriff "Europa" bei der Google-Bildersuche als zweiter Treffer eine Grafik der Göttinger NPD zur angeblichen Überfremdung Europas im Jahr 2015 erscheint. "Wer in einer Suchmaschine nach einer Europakarte sucht, darf nicht mit neonazistischen Lügen behelligt werden", erklärte Griese. Zimkeit hatte die Grafik nach eigenen Angaben bereits vor zehn Tagen bei Google als "anstößig" gemeldet.

Friedensprozess

US-Nahost-Gesandter George Mitchell tritt zurück

Der Sondergesandte der US-Regierung für den Nahen Osten, George Mitchell, will nach Angaben von Gewährsleuten seinen Posten aufgeben. Mitchell habe die Entscheidung nach zwei ergebnislosen Jahren im Nahost-Friedensprozess aus persönlichen Gründen getroffen. Mitchell wurde im Januar 2009 zum Sondergesandten für den Nahen Osten ernannt. Er hatte Anfang des Jahrzehnts bereits eine internationale Kommission zur Analyse der Gewalt im Nahen Osten geleitet. In dem Bericht war ein israelischer Siedlungsstopp im Westjordanland und ein palästinensisches Vorgehen gegen Terrorismus gefordert worden.