Auszeichnung

Lokaljournalistenpreis für die Morgenpost

Die Berliner Morgenpost erhält für ihre täglichen "Berlin Live"-Seiten den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Dies teilte der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Gert Pöttering, am Donnerstag mit. Die Morgenpost wurde für ihren täglichen Freizeit- und Kulturservice ausgezeichnet.

Der Juryvorsitzende Dieter Golombek sagte: ",Berlin Live' - das ist vieles in einem. Eines vor allem: ein rundes Konzept mit vielen guten Ideen." Die Morgenpost widme täglich "zwei wertvolle Seiten" dem Kultur- und Freizeitangebot der Hauptstadt. "Das ist eine Navigationshilfe, die ihresgleichen sucht", sagte der Juryvorsitzende.

Der deutsche Lokaljournalistenpreis wurde 1980 geschaffen. Fünfmal ging die Auszeichnung bislang an die Berliner Morgenpost, zuletzt im vergangenen Jahr für ihr Serienkonzept unter besonderer Berücksichtigung der Serie zum 20. Jahrestag des Mauerfalls "Wir sind ein Volk - wir sind Berlin". Den ersten Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhält der "Südkurier" aus Konstanz für seinen Relaunch. Der zweite Preis geht an die "Sächsische Zeitung" in Dresden, womit ein Krankenhausführer des Blattes gewürdigt wird.

Die Jury hatte in diesem Jahr aus 436 Einsendungen zu wählen. Die Preisträger werden Anfang September in Konstanz, dem Ort des ersten Preisträgers, ausgezeichnet.