Tarifkonflikt

Charité-Leitung legt Streikenden Angebot vor

Die Charité lenkt ein: Im Tarifkonflikt will die Klinikleitung ein neues Angebot für das nicht ärztliche Personal vorlegen.

Ein erstes Gespräch soll es bereits an diesem Mittwoch geben, sagte der Ärztliche Direktor, Professor Ulrich Frei. "Ich hoffe, dass wir in dieser Woche noch zu einer Lösung kommen." Auch der Charité-Aufsichtsratsvorsitzende und Berliner Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) sprach sich für ein baldiges Ende des Streiks aus. Die Gewerkschaft Ver.di kündigte an, den Arbeitskampf zunächst fortzusetzen. Mehr als 2000 Krankenschwestern, Pfleger und Techniker sind seit Montag in einem unbefristeten Ausstand. Ver.di und die DBB Tarifunion fordern von der Charité jeweils 300 Euro mehr Lohn für rund 10 000 Mitarbeiter. Damit soll der Einkommensrückstand zu anderen Berliner Krankenhäusern von 14 Prozent ausgeglichen werden.