Niedriglohnsektor

Kritik an wachsender Zahl von Minijobs in Deutschland

Die Zahl der Minijobber ist in Deutschland in den vergangen Jahren stetig gewachsen.

Ende September 2010 hatten 7,3 Millionen Menschen eine 400-Euro-Stelle, das sind nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 1,6 Millionen mehr als 2003. Nach der Veröffentlichung der neuen Zahlen der BA bekräftigte der Deutsche Gewerkschaftsbund seine Kritik. Für viele Arbeitssuchende seien Minijobs "eher eine Falle im Niedriglohnsektor als eine Hilfe", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der "Süddeutschen Zeitung". " Deutschland sei durch die Minijobs europaweit zum Niedriglohnland gestempelt, erklärte Linkspartei-Chefin Gesine Lötzsch. Der niedersächsische SPD-Landeschefs Olaf Lies sagte: "Minijobs sind keine Brücke zur Vollzeitbeschäftigung. "