Sicherheit

Körting: Weniger Aufrufe zu Gewalt am 1. Mai

Nach Einschätzung von Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gibt es in diesem Jahr vor dem 1. Mai deutlich weniger Mobilisierungsaufrufe der linksextremistischen Szene als in den Vorjahren.

Als Beispiel führt er im Interview mit der Berliner Morgenpost an, dass die Zahl der Aufkleber an Ampeln und Laternen, auf denen "Heraus zum Revolutionären 1. Mai" steht, deutlich niedriger ist. "Auch Plakate sind bisher selten", sagt Körting. Dennoch gebe es Aufrufe, das sogenannte Myfest in Kreuzberg zu stören. Den Anschlag auf die Polizeiwache in Friedrichshain nannte er "atypisch", für diese Art von Gewalt gebe es keine breite Basis in der linksextremistischen Szene.