Havariertes Atomkraftwerk

Notfallarbeiten in Fukushima dauern noch drei Monate

Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat einen Zeitplan zur Bewältigung der katastrophalen Folgen vorgelegt.

Demnach sollen in drei Monaten die Notfallarbeiten beendet sein und in sechs bis neun Monaten stabilisierende Maßnahmen greifen, wie Tepco ankündigte. Vorerst konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, eine Wasserstoffexplosion in den Reaktoren 1, 2 und 3 zu verhindern. Ein weiterer Schwerpunkt bestehe darin, ein weiteres Auslaufen radioaktiv verseuchten Wassers möglichst bald zu unterbinden.

US-Außenministerin Hillary Clinton sicherte Japan Hilfe beim Wiederaufbau der von Erdbeben und Tsunami zerstörten Gebiete zu.