Japan

Starkes Nachbeben erschwert Arbeiten an Atomruine Fukushima

Das schwere Beben mit der Stärke 7,0 vom Montag hat die Arbeiten an der Atomruine Fukushima 1 erneut verzögert. Die Sicherheitslage bleibe dabei unverändert, erklärte die japanische Atomaufsichtsbehörde nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo.

Bei den kritischen Reaktoren 1, 2 und 3 fiel demnach zeitweise die Stromversorgung aus. Das Einleiten von Kühlwasser wurde unterbrochen. Die Experten verlegten das Abpumpen radioaktiv verseuchten Wassers zunächst auf Dienstag. Auch das Einleiten von Stickstoff zur Verhinderung von Wasserstoffexplosionen wurde gestoppt. Die Regierung kündigte an, mehrere Gemeinden außerhalb der bisherigen Evakuierungszone räumen zu lassen.