Immobilien

Neu-Mieten in Berlin um acht Prozent gestiegen

Wer in Berlin zurzeit eine Wohnung anmietet, muss im Durchschnitt 5,08 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete bezahlen und damit rund acht Prozent mehr als noch sein Vormieter.

Das hat eine Studie des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmer (BBU) gestern ergeben. Erfasst wurden 40 500 Neuverträge für die mehr als 728 000 Wohnungen der im Verband vertretenen Unternehmen. Die höchste Mietsteigerung verzeichnet laut dem "BBU-Marktmonitor 2009" der Bezirk Mitte (plus 14 Prozent), dicht gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg (13 Prozent) und Lichtenberg (11 Prozent). "Wohnen ist in Berlin weiterhin günstig", teilte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) mit.

Die rot-rote Koalition bekräftigte unterdessen, dagegen vorgehen zu wollen, dass sozial geförderte Wohnungen inzwischen teurer seien als die auf dem freien Wohnungsmarkt.