Immobilien

Extremisten drohen Mietern des Hauses Liebigstraße 14

Die linksextreme Szene macht gegen Besitzer und künftige Mieter des im Februar geräumten Hauses in der Liebigstraße mobil. Auf einer Internetseite werden Mietinteressenten für das Gebäude in Friedrichshain-Kreuzberg, das derzeit saniert wird, bedroht.

Mit "Entglasungs- und Verschönerungsaktionen" müsse jeder rechnen, der die ausgeschriebenen Ladenflächen anmieten wolle, heißt es in einem Beitrag im Internetportal "Indymedia". Eine Gruppe namens "AntiYuppieFront" wendet sich mit einer "Grußbotschaft" direkt an Interessenten für eine Wohnung im Haus: "Willkommen im größten europäischen Freizeitpark für Autonome, Hassbrenner, Reisechaoten." Und dem Eigentümer wird angedroht, man gebe erst Ruhe, wenn er ruht, "das Haus unvermietbar als Baulücke einen neuen Wagenplatz ermöglicht". Beim Staatsschutz hieß es zu den Vorgängen, man habe sie im Blick.