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Sommerzeit: In der Nacht müssen die Uhren eine Stunde vorgestellt werden

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Sommerzeit

In der Nacht müssen die Uhren eine Stunde vorgestellt werden

Am Wochenende beginnt die Sommerzeit. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag werden die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt, es bleibt also abends länger hell. In Deutschland wurde die Sommerzeit 1980 eingeführt. Bis 1995 endete sie Ende September, seit 1996 dauert sie wie überall in der EU jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober.

Medien

Bedenken gegen Merkels Informationen per Twitter

Medien in Deutschland haben Bedenken gegen die Verbreitung von Regierungsinformationen über Bundeskanzlerin Angela Merkel per Internetdienst Twitter angemeldet. Das berge Gefahren von Missbrauch und Lücken in der Berichterstattung, da Mitteilungen zum Teil nicht mehr offiziell und nachprüfbar über das Bundespresseamt gemacht würden, kritisierten Korrespondenten von Zeitungen und Nachrichtenagenturen in einer Pressekonferenz mit Vizeregierungssprecher Christoph Steegmans. Steegmans sagte, er könne keine Probleme erkennen.

Wirtschaft

Keine Steuererleichterung für Öko-Treibstoff E10

Die Mineralölwirtschaft kann die Hoffnung fahren lassen, über Steuererleichterungen ihren schlecht verkäuflichen Biosprit E10 billiger an den Kunden bringen zu können. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte am Freitag, die Absatzprobleme beim E10 seien wohl weniger eine Frage des Preises als auf andere Vorbehalte beim Autofahrer zurückzuführen. "Insofern sehe ich nicht recht den Sinn dieser Forderung", folgerte er. Der Mineralölwirtschaftsverband hatte zuvor eine niedrigere Besteuerung von E10 ins Gespräch gebracht.

Justiz

Ex-Stasi-Spitzel ohne Anspruch auf Haftentschädigung

Ein politischer Häftling, der sich während seines Gefängnisaufenthaltes in der DDR von der Stasi anwerben ließ, hat nach Auffassung des Koblenzer Oberverwaltungsgerichts keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen. Auch der Auszahlung einer Opferrente stehe die inoffizielle Stasi-Mitarbeit des Klägers entgegen, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Gerichtsurteil (Az.:7 A 11442/10.OVG). Der Kläger könne zwar eine Zwangslage geltend machen, doch habe er als "IM" Grundsätze der Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit verletzt.