Japan

Arbeiter in AKW Fukushima verstrahlt - Panikkäufe in Tokio

Knapp zwei Wochen nach dem Erdbeben und dem verheerenden Tsunami sind im Atomkraftwerk Fukushima 1 erneut zwei Arbeiter verstrahlt worden. Den Männern soll radioaktives Wasser in die Schuhe gelaufen sein.

Sie mussten mit Verbrennungen in eine Klinik eingeliefert werden. Die Versuche, die havarierten Reaktoren zu kühlen, kamen nicht entscheidend voran, die Lage blieb dramatisch.

In Tokio kam es zu Panikkäufen von Trinkwasser in Flaschen, obwohl die Strahlenwerte im Leitungswasser wieder unter den Grenzwert sanken. Die Stadtverwaltung begann, 240 000 Flaschen Wasser an Familien mit Kleinkindern zu verteilen. Die japanische Regierung erwägt inzwischen, mehr Flaschenwasser zu importieren. In anderen Wasseraufbereitungsanlagen außerhalb von Tokio wurde eine erhöhte radioaktive Belastung festgestellt. Auch die Verstrahlung von Lebensmitteln weitete sich aus. Die EU verschärfte die Einfuhrkontrollen.