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Frankreich: Google soll 100 000 Euro Geldstrafe zahlen

Frankreich

Google soll 100 000 Euro Geldstrafe zahlen

Die französische Datenschutzkommission CNIL hat gegen Google die höchste Geldstrafe ihrer Geschichte verhängt. Google muss demnach 100 000 Euro Strafe zahlen, weil seine Street-View-Wagen irrtümlich auch private Daten aus WLAN-Netzen gespeichert haben. Google hatte sich Mitte 2010 entschuldigt und erklärt, die so gesammelten Daten nach Absprache mit den entsprechenden staatlichen Stellen vernichtet zu haben.

Afghanistan

USA entschuldigen sich wegen grausamer Fotos

Die US-Armee hat sich entschuldigt, dass Soldaten auf Fotos in abstoßender Weise vor getöteten afghanischen Zivilisten posieren. Auf den vom "Spiegel" gedruckten Fotos seien Handlungen zu sehen, die im Gegensatz zu den Standards und Wertevorstellungen der Armee stünden, hieß es in einer über die US-Botschaft in Berlin verbreiteten Mitteilung. "Wir entschuldigen uns für das durch die Bilder verursachte Leid." Dutzende Bilder wurden als Beweismittel sichergestellt.

Rohstoff

Bäckerverband rechnet mit noch höheren Brotpreisen

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat am Montag höhere Brotpreise angekündigt, da Getreide teurer geworden sei. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres waren die Preise für Brot kräftig gestiegen und hatten im Dezember bei durchschnittlich 2,09 Euro je Kilogramm gelegen. Auch die Teppichindustrie rechnet mit steigenden Preisen, da die Rohstoffe auf Erdölbasis deutlich teurer geworden seien.

Kamerun

Sieben Tote bei brutalem Banküberfall

Mindestens sieben Menschen sind bei einem Banküberfall im zentralafrikanischen Kamerun ums Leben gekommen. 15 mit Granaten bewaffnete Räuber waren am Wochenende in eine Bank in der Küstenstadt Douala gestürmt. Anschließend flüchteten sie mit 400 000 Dollar Beute in Schnellbooten und lieferten sich eine Schießerei mit den Sicherheitskräften. Zwei Räuber wurden verhaftet.