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Siegen: Zwei Königspythons als unerwünschtes Geschenk

Siegen

Zwei Königspythons als unerwünschtes Geschenk

Unbekannte haben am Donnerstag eine Tasche mit zwei Königspythons an die Tür eines Wohnhauses in Siegen gehängt. Beim Eintreffen der von Zeugen alarmierten Polizei war eine der Schlangen bereits aus der Stofftasche ausgebüxt und lag vor der Haustür. Ermittlungen ergaben, dass keiner der Hausbewohner etwas mit den Schlangen zu tun hatte. Ein 54 Jahre alter Mieter sagte, er habe bis zum Ende vergangenen Jahres Chamäleons in Terrarien gehalten. Womöglich hatte deshalb jemand den Beutel mit den 1,50 Meter und 1 Meter langen Pythons gezielt an diesem Haus deponiert, damit sich der vermeintliche Reptilien-Spezialist um die Würgeschlangen kümmert.

Russland

Ballettdirektor des Bolschoi tritt wegen Pornoskandal zurück

Ein vermeintlicher Pornoskandal hat den Ballettdirektor des Bolschoi-Theaters in Moskau zum Rücktritt gezwungen. Startänzer Gennady Janin, der das Ensemble seit 2003 leitete, legte sein Amt wegen einer angeblichen Schmierenkampagne nieder. Die Zeitung "Iswestija" berichtete, dass in Hunderten anonymen E-Mails ein Link auf eine Erotikseite mit pornografischen Fotos verschickt worden sei, auf denen angeblich Janin zu sehen sein soll. Die anstößigen Fotos von einem Mann, der Janin sehr ähnlich sieht, erschienen auf einer Internetseite, die der Homepage des Bolschoi nachempfunden war, wie die "Komsomolskaja Prawda" berichtete.

Türkei

Verhaftungswelle nach Morden an christlichen Missionaren

Bei Durchsuchungen im Zusammenhang mit den Christenmorden von Malatya hat die türkische Staatsanwaltschaft mindestens 20 Personen festnehmen lassen. Wie türkische Fernsehsender meldeten, geht es um vermutete Verbindungen zwischen den Morden und dem ultranationalistischen Geheimbund Ergenekon. Unter den Festgenommenen befänden sich auch mehrere Angehörige des Militärs. Bei dem Attentat in Malatya waren 2007 drei Protestanten getötet worden, darunter ein deutscher Missionar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Jahren gegen den Ergenekon-Kreis, der laut Anklage einen Staatsstreich provozieren wollte.