Verkehr

Wut auf die Lokführer

Die zweite Warnstreikwelle der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Freitag zu einem Chaos im bundesweiten Regional- und Fernverkehr geführt.

In Berlin und Brandenburg fielen während des dreistündigen Ausstands 80 Prozent aller Züge aus. Auf den Bahnsteigen wie hier im Berliner Hauptbahnhof warteten viele Reisende vergeblich. Nur die S-Bahn fuhr. Bis zum Abend kam es zu Verspätungen. Viele Lokführer hätten ihre Züge um halb neun im jeweiligen Bahnhof einfach stehen lassen. Verständnis bringen die Fahrgäste nicht mehr für die Lokführer auf, viele sind nur noch wütend.