Nahverkehr

Warnstreiks: S-Bahn bereitet sich auf Ausfälle vor

Bundesweit müssen Bahnreisende sowie die Berliner Berufspendler heute mit einem rund dreistündigen Warnstreik der Lokführer rechnen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wollte aber am Sonntag bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht verraten, wo und wann dieser stattfinden würde.

"Die Aussage unseres Bundesvorsitzenden war, dass es ab Montag bundesweit zu Warnstreiks kommen wird. Dies ist und bleibt gültig", sagte der GDL-Bezirkschef für Berlin und Brandenburg, Frank Nachtigall. Es gebe noch keine andere Aussage. Die S-Bahn, die ebenfalls bestreikt werden könnte, bereitete sich vorsichtshalber auf den Ernstfall vor. Ab heute würden mehrere Hundert zusätzliche Mitarbeiter bundesweit eingesetzt, sagte eine Bahn-Sprecherin. Dies betreffe auch die S-Bahn. Eine kostenlose Hotline sei unter der Rufnummer 08000/99 66 33 geschaltet. Die Bahn kündigte an, dass Kunden den Fahrpreis erstattet bekommen, wenn sie aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussproblemen ihre Reise nicht antreten können.