Forschung

Die Sonne bebt

Ein Stern in Unruhe: Die Sonne schickt gegenwärtig gewaltige Plasma-Stürme ins Weltall und in Richtung Erde.

Nach der stärksten Sonneneruption seit vier Jahren erwarten Wissenschaftler in aller Welt in den nächsten Tagen Störungen bei der Satellitennavigation, in Stromnetzen und beim Mobilfunk. Im Süden Chinas war bereits der Radioempfang im Kurzwellenbereich beeinträchtigt. Bei jeder Eruption stößt die Sonne Unmengen von solaren Partikeln in den Weltraum, nach 150 Millionen Kilometern treffen diese auf die Erde, wo die meisten durch das Magnetfeld aufgehalten werden. Ähnlich heftige Sonneneruptionen wie die derzeitigen haben 1989 für einen flächendeckenden Stromausfall in Quebec (Kanada) gesorgt.