Menschenrechte

Aufruhr im iranischen Parlament

"Tod für Mussawi, Karrubi und Chatami" - so schallte es am Dienstag von den Bänken des iranischen Parlaments.

Nach den jüngsten Demonstrationen gegen das Regime, an denen sich Tausende beteiligt hatten, forderten die Abgeordneten die Todesstrafe für die führenden Oppositionellen Mir Hussein Mussawi, Mahdi Karrubi und Mohammed Chatami. Sie hatten zu den Kundgebungen aufgerufen, die schließlich ein blutiges Ende nahmen. US-Präsident Barack Obama sagte dazu, die Behörden hätten Schusswaffen und Schlagstöcke gegen friedlich protestierende Menschen eingesetzt. Zwar könnten die USA nicht diktieren, was zu geschehen habe. Aber sie könnten jene moralisch unterstützen, die nach einem besseren Leben strebten.