Nach Volksentscheid

Wirtschaftssenator droht privatem Wasser-Investor

In der Auseinandersetzung über die Wasserpreise in Berlin hat Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) den Druck auf den privaten Investor Veolia erhöht.

Dem Unternehmen gehören 24,9 Prozent der Berliner Wasserbetriebe. "Ich glaube nicht, dass es für Veolia gut ist, permanent wegen der hohen Wasserpreise in der deutschen Hauptstadt in der Kritik zu stehen, wenn man in Deutschland als Investor unterwegs ist", sagte Wolf. Der Senator will durch den öffentlichen Druck das Unternehmen dazu bringen, einer geringeren Rendite bei den Wasserbetrieben zuzustimmen. So könnten die Wasserpreise sinken.