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Rheinland-Pfalz: Erdbeben der Stärke 4,4 sorgt für Aufregung

Rheinland-Pfalz

Erdbeben der Stärke 4,4 sorgt für Aufregung

Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hat am Montagmittag die Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg aufgeschreckt. Das Epizentrum lag bei Nassau an der Lahn (Rhein-Lahn-Kreis). Der erste Erdstoß dauerte 80 Sekunden, es folgten zwei Nachbeben. "Das Beben ist für Mitteleuropa relativ stark", sagte der Sprecher des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen, Ludger Krahn. Von größeren Schäden wurde zunächst allerdings nichts bekannt. Viele Menschen wählten dennoch den Notruf.

Ungarn

Anklage gegen mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrecher

Der mutmaßliche Nazi-Kriegsverbrecher Sandor Kepiro muss sich vor einem Gericht in Budapest für seine Taten aus dem Jahre 1942 verantworten. Nach jahrelangen Untersuchungen hat die Budapester Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 95-Jährigen erhoben. Er soll während des Zweiten Weltkriegs im serbischen Novi Sad als ungarischer Gendarm an einem Massaker teilgenommen haben, bei dem mehr als 1000 Juden, Roma und Serben getötet wurden. Dies hatte das Wiesenthal-Zentrum herausgefunden.

Spanien und Portugal

Tausende wollen in Deutschland arbeiten

Tausende Spanier und Portugiesen wollen offenbar in Deutschland arbeiten. "Die deutsche Botschaft in Madrid hat uns mitgeteilt, dass sie seit zwei Wochen 100 bis 200 Anrufe pro Tag von Interessenten bekommt", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. "Ein ähnlicher Trend ist in Portugal zu beobachten." Zugleich seien die Anmeldungen für Deutschkurse in den Goethe-Instituten auf Rekordniveau gestiegen. Auslöser des Andrangs waren Zeitungsspekulationen, dass die Bundesregierung Arbeitskräfte aus den südlichen EU-Staaten rekrutieren könnte.

Niedersachsen

Agrarminister will besseren Tierschutz bis 2018

Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann (CDU) will Missstände beim Tierschutz in der Geflügelhaltung abstellen und bis 2018 einen neuen Tierschutzplan umsetzen. Es werde nicht von heute auf morgen "paradiesische Zustände" in der Nutztierhaltung geben, sagte Lindemann. Er wolle aber konsequent an der Verbesserung des Tierschutzes arbeiten. Die Verbraucher sollten Produkte nicht mit dem Gefühl essen, dass diese "moralisch anstößig" seien, so Lindemann.