Immobilien

Neue Studie: In Berlins beliebten Wohnlagen steigen die Preise

Die Berliner wohnen am liebsten in den Bezirken Mitte, Friedrichhain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf und Pankow. Dort habe es im vergangenen Jahr einer Auswertung der Berliner Sparkasse und der Landesbausparkasse Berlin-Hannover zufolge die größte Nachfrage nach Wohnimmobilien gegeben, sagte eine Sprecherin der Landesbank Berlin.

Zu den beliebtesten Kiezen gehöre neben "Spandauer Vorstadt" und Spittelmarkt die Brunnenstraße in Mitte. Die Preise zogen in beliebten Bezirken 2010 den Angaben zufolge deutlich an. In Friedrichshain, wo Wohnungen nahe der Simon-Dach-Straße oder der Sonntagstraße weiterhin stark nachgefragt würden, liege der Preis pro Quadratmeter mittlerweile im Durchschnitt bei 1900 Euro für gebrauchte Eigentumswohnungen. Im Jahr davor seien es noch 1650 Euro gewesen. Für die Randbezirke erwarteten die Banken wegen der andauernden Diskussion über die Zuverlässigkeit der Berliner S-Bahn eine "hohe Verunsicherung" bei Immobilieninteressenten.

Zusammen mit steigenden Benzinpreisen würden dadurch vor allem Familien abgeschreckt, sich ein Eigenheim in Randlage zuzulegen. Sie suchten sich stattdessen lieber eine Wohnung mit U-Bahn-Anschluss. Die Daten wurden auf Grundlage von 2300 Kundengesprächen in den Immobiliencentern der Berliner Sparkasse und der Landesbausparkasse Berlin-Hannover erhoben.