Bundesregierung

Merkel fordert familienfreundliche Arbeitszeiten

Die Bundesregierung macht sich für familienfreundlichere Arbeitszeiten in Betrieben stark. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Familienministerin Kristina Schröder (beide CDU) und Vertreter der Wirtschaft und des DGB unterzeichneten in Berlin eine Charta für "familienbewusste Arbeitszeiten".

Merkel bezeichnete die freiwillige Selbstverpflichtung als einen wichtigen Schritt: In der Praxis seien Familie und Beruf oft noch ein Widerspruch. Schröder sagte, es gehe darum, "praxiserprobte Vorbilder" zu präsentieren anstelle von theoretischen Konzepten.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei heute wesentlich, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen, sagte Merkel. Vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs sei eine flexible Arbeitswelt ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für den Standort Deutschland.