Eigenheim

Türken weniger zufrieden als andere Migranten

In Berlin leben nur fünf Prozent der Migranten in einer eigenen Wohnung oder einem Eigenheim. 95 Prozent der Zuwanderer wohnen in der Hauptstadt zur Miete.

Nach einer Studie der Berliner Sparkasse, die der Morgenpost vorliegt, planen nur fünf Prozent der Berliner mit Migrationshintergrund in den nächsten fünf Jahren einen Immobilienerwerb, neun Prozent halten den Kauf von Wohneigentum für wahrscheinlich. Der Traum vom Eigenheim ist bei den Migranten das Einfamilienhaus. Mit zwölf Prozent steht diese Immobilie an erster Stelle. 80 Prozent der Migranten wohnen laut Umfrage im Westteil der Stadt.

Mehr als 80 Prozent der Befragten sind mit ihrer Wohnsituation allerdings sehr zufrieden oder zufrieden. Fast jeder neunte Befragte mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion äußert sich positiv. Am unzufriedensten sind die türkischstämmigen Berliner: Fast ein Viertel möchte seine Wohnsituation verbessern.