Meldungen Titelseite

Bethlehem: Geburtskirche soll Weltkulturerbe werden

| Lesedauer: 2 Minuten

Bethlehem

Geburtskirche soll Weltkulturerbe werden

Die Geburtskirche in Bethlehem soll das erste Weltkulturerbe in den palästinensischen Autonomiegebieten werden. Nach eigenen Angaben stellten die palästinensischen Behörden bereits im Januar einen Antrag bei der Unesco. Bislang gibt es in den palästinensischen Gebieten noch keine Stätten mit dem Status des Weltkulturerbes, da die UN den palästinensischen Staat nicht anerkannt haben. Man hoffe, die kulturelle Bedeutung der Kirche würde die Unesco-Mitgliedstaaten dazu bewegen, dem Antrag zuzustimmen, hieß es aus Regierungskreisen.

Berlin

Senatsverwaltung warnt vor gefälschten Briefen

In Friedrichshain haben Unbekannte mit einem gefälschten Schreiben im Namen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Unruhe bei Mietern gesorgt. In dem Brief wird behauptet, dass umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vorgesehen seien und die Bewohner spätestens bis zum 15. April ihre Wohnung räumen müssten, wie die Behörde mitteilte. Auch werde auf den Liegenschaftsfonds Bezug genommen. Ein Sprecher riet, Bürger sollten sich nicht von diesem gefälschten Schreiben irritieren lassen.

Justiz

Entlassener Sexualtäter will freiwillig in die Psychiatrie

Der entlassene Sexualstraftäter Karl D. aus dem Raum Aachen will offenbar freiwillig in die geschlossene Psychiatrie. Das sagte sein Anwalt Wolfram Strauch am Montag. Der Mann war vor zwei Jahren entlassen worden, wird aber weiter als gefährlich eingestuft, weshalb er rund um die Uhr von der Polizei bewacht wird. Karl D. war fast 20 Jahre wegen Vergewaltigung von drei Schülerinnen inhaftiert und zog nach der Freilassung zu seinem Bruder. Dort protestierten zahlreiche Anwohner gegen den Mann. In der vergangenen Woche hatte D. mit einem Ausflug nach Berlin für Aufsehen gesorgt.

Kongress

Finanzminister Schäuble beklagt "Ökonomisierung" des Lebens

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat eine zunehmende "Ökonomisierung aller Lebensbereiche" beklagt. Sie sei "des Teufels, weil sie die Chance auf ein erfülltes Leben versperrt", sagte Schäuble am Montag beim Kongress der Unionsbundestagsfraktion zum Thema "Christliches Menschenbild und soziale Marktwirtschaft" in Berlin. Eine Lehre aus der Finanzkrise müsse sein, das Wohlergehen der Menschen und der Gesellschaft nicht allein am materiellen Wohlstand abzulesen.