Tarifverhandlungen

Gewerkschaft verteidigt Streiks bei der S-Bahn

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat am Freitag die angekündigten Streiks bei den Regionalbahnen und der S-Bahn verteidigt.

Der Bezirksvorsitzende für Berlin, Sachsen und Brandenburg, Frank Nachtigall, sagte der Berliner Morgenpost: "Es geht darum, ein deutliches Zeichen zu setzen an die Arbeitgeberseite, dass wir in der Lage und willens sind, den Verkehr schmerzhaft zum Erliegen zu bringen." Der erste Warnstreik, der nach dem 16. Februar stattfinden soll, soll nur einige Stunden dauern. Sollte sich die Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen nicht bewegen, drohen tagelange Ausfälle.

Parallel zu den Streikvorbereitungen versucht die S-Bahn-Führung, einen besseren Fahrplan aufzustellen. Ab dem 28. Februar sollen die Züge wieder mit Tempo 80 und nicht wie bisher mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern durch Berlin fahren.