Zugunglück

Tödlicher Fehler

Es ist das schwerste Zugunglück in Deutschland seit der Transrapid-Katastrophe von 2006: Zehn Menschen sterben, als ein Triebwagen des Harz-Elbe-Expresses (HEX) in der Nacht zu Sonntag bei Hordorf in Sachsen-Anhalt in einen entgegenkommenden Güterzug rast.

23 weitere Insassen werden verletzt. Der Knall soll so laut gewesen sein, dass er noch im sieben Kilometer entfernten Oschersleben südwestlich von Magdeburg zu hören war. Ermittler versuchten am Sonntag herauszufinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte, bei dem der Triebwagen zertrümmert wurde. Vermutet wird, dass einer der Lokführer ein Haltesignal übersehen hat.