Pausenkritik

Effekthascherei an der Deutschen Oper

Jetzt ist es Liebespause, zwei Akte der "Liebe der Danae" an der Deutschen Oper sind herum. Den noch bevorstehenden dritten Akt hat Richard Strauss selbst als das Beste bezeichnet, was er je geschrieben habe.

Hoffentlich hat er sich nicht geirrt! Die "Liebe der Danae" ist nun einmal ein Spätwerk, lauthals dem Verstummen nahegerückt. Infolge dessen haut die Oper auf die Effekte, wo sie sich bieten, dies aber nicht gerade mit mitreißender Überzeugungskraft. Dabei fließt die Inszenierung von Kirsten Harms ansehnlich vorbei. Andrew Litton erweist sich als tatkräftiger Dirigent, unter den Sängern hebt sich der junge Tenor Thomas Blondelle deutlich hervor. Manuela Uhl leiht der Titelpartie die Durchschlagskraft ihres kernigen Soprans. Mal hören, wie es weitergeht.

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