Vorwurf der Untreue

Ermittlungen gegen Kandidaten für Posten des Polizeipräsidenten

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kandidaten für den Posten des Polizeipräsidenten, Klaus Keese, wegen des Vorwurfs der Untreue.

Dies bestätigten sowohl er selbst als auch die Staatsanwaltschaft der Berliner Morgenpost. Dem Vorwurf nach soll der 60 Jahre alte Leiter der Polizeidirektion 1 seinen Dienstwagen für private Zwecke genutzt haben, ohne für diese Fahrten zu bezahlen. Keese betonte, das Fahrzeug stets nur dienstlich und zur Repräsentation der Berliner Polizei genutzt zu haben. Er habe dies im Einzelnen den Ermittlungsbehörden mitgeteilt, auch das Auswärtige Amt könne Termine bestätigen, die er dienstlich wahrgenommen habe. Das Ermittlungsverfahren war offenbar bereits im Sommer 2010 durch ein anonymes Schreiben an den Polizeipräsidenten ausgelöst worden. Die Polizei hatte den Brief an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.