Kriminalität

Festnahme nach Brandanschlägen auf Moscheen

Spezialkräfte der Berliner Polizei haben gestern einen Mann festgenommen, der mehrere Brandanschläge auf Berliner Moscheen begangen haben soll. Der 30 Jahre alte Manuel K. soll die Taten in ersten Gesprächen eingeräumt haben.

Der Deutsche, der bundesweit bislang weder wegen rechtsradikaler noch anderer Taten auffällig geworden war, wurde nahe dem U-Bahnhof Blaschkoallee in Britz von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) festgenommen. Die Ermittler waren ihm auf die Spur gekommen, weil er sich bei der Tageszeitung "BZ" eine Kopie einer Titelseite hatte machen lassen, die an einem Tatort zurückgelassen worden war. In Berlin waren unter anderen Moscheen am Columbiadamm in Neukölln, an der Brienner Straße in Wilmersdorf und in der Ordensmeisterstraße in Tempelhof Ziele von Brandanschlägen geworden.