Berlin

Polizist schießt Intensivtäter nieder

Ein Polizist hat in Wedding einen Tatverdächtigen nach einem Juwelenraub niedergeschossen. Der 24-jährige soll zuvor mit zwei Komplizen ein Juweliergeschäft an der Müllerstraße überfallen haben.

Die Männer bedrohten die 52 Jahre alte Angestellte, zerschlugen mit Hämmern die Vitrinen und entkamen mit Schmuck. Polizisten entdeckten das Fluchtfahrzeug wenig später und stoppten es. Die Täter versuchten daraufhin, zu Fuß über ein altes Bahngelände an der Swinemünder Straße zu flüchten. Laut einem Polizeisprecher habe der Beamte den 24-Jährigen, bei dem es sich um einen Intensivtäter handeln soll, gewarnt und einen Warnschuss abgegeben, bevor er ihm gezielt ins Bein schoss. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Die Polizei darf auf flüchtende Verdächtige schießen, wenn diese bewaffnet sind und gerade ein Verbrechen begangen haben. Ein zweiter Verdächtiger, der ebenfalls polizeibekannt ist, konnte wenig später festgenommen werden, der dritte ist noch auf der Flucht. Auch von der Beute fehlt jede Spur.