Prominente

Berliner Selbstbildnisse

Menschen machen sich von anderen ein Bild, oftmals ein falsches. Besonders Prominente sind davon betroffen. Doch in der neuen Serie der Berliner Morgenpost haben prominente Berliner nun ein Jahr lang die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild zu machen - von sich selbst.

Die Morgenpost-Fotografen Reto Klar und Martin Lengemann haben Menschen wie Joachim Gauck, Karoline Herfurth oder Frank-Walter Steinmeier fotografiert und sie gebeten, ihre Fotos ganz nach ihrer eigenen Vorstellung zu gestalten - ein "Selbstbildnis" zu kreieren. Zum Abschluss der Serie werden die Bilder verkauft, der Erlös kommt dem Verein Berliner helfen zugute.

Den Auftakt macht der ehemalige Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck. Sein Selbstbildnis ist vor allem von seinem Engagement rund um den Mauerfall und den Umgang mit der DDR-Vergangenheit geprägt. Es verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft, mit der Hoffnung auf "Mauern weg, Aufbruch - Durchblick" - "und damit erklärt sich mein Bild von selbst", sagt Gauck.