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EC-Karten: Bundeskriminalamt fordert Abschaffung der Magnetstreifen

EC-Karten

Bundeskriminalamt fordert Abschaffung der Magnetstreifen

Im Kampf gegen den Betrug mit gefälschten Kredit- und EC-Karten hat das Bundeskriminalamt (BKA) gefordert, die Magnetstreifen abzuschaffen. Nur so könne das Ausspähen von Kundendaten an Geldautomaten verhindert werden, sagten Vertreter der Behörde der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Chip reiche für das Geldabheben im Euro-Raum aus. Karten mit Magnetstreifen sollte es nur für Kunden geben, die weltweit Geld abheben möchten. Die Zahl der sogenannten Skimming-Fälle hat sich im ersten Halbjahr 2010 auf 1900 verdoppelt.

Arbeitsmarkt

Lufthansa schafft 4000 neue Jobs in Deutschland

Die Deutsche Lufthansa will knapp 4000 neue Mitarbeiter in Deutschland einstellen. Das Unternehmen sei auf Wachstumskurs, sagte der neue Konzernchef Christoph Franz der "Bild"- Zeitung. Gesucht würden 2200 Flugbegleiter in Frankfurt und München, rund 900 neue Mitarbeiter für die Passagierbetreuung am Boden, 270 Pilotenschüler und über 300 neue Auszubildende. Offene Stellen gebe es außerdem für Fachkräfte, Hochschulabsolventen und Studenten in dualen Studiengängen.

Südamerika

Schweres Erdbeben erschüttert Zentral-Chile

Zentral-Chile ist am Sonntagabend nach Angaben der US-Erdbebenwarte von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,1 habe etwa 70 Kilometer nordwestlich der Stadt Temuco in einer Tiefe von etwa 17 Kilometern gelegen. Die Gefahr eines Tsunamis bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Viele Menschen in den Küstengebieten rannten in Panik auf die Straßen, zudem kam es zu Stromausfällen. Über mögliche Opfer gab es bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe keine Angaben.

Simbabwe

Touristen kaufen Geldscheine als Souvenir

Je mehr Nullen, desto besser: Westliche Touristen kaufen in Simbabwe alte Geldscheine als Souvenirs. Besonders begehrt ist der Schein über 100 Milliarden Simbabwe-Dollar, der je nach Zustand rund fünf US-Dollar kostet. Die "Zimdollars" wurden vor knapp zwei Jahren außer Dienst gestellt, als die Regierung im Kampf gegen die ausufernde Inflation den amerikanischen Dollar als Zahlungsmittel einführte. Auf dem Höhepunkt der simbabwischen Wirtschaftskrise 2008 erreichte die Inflation mehrere Milliarden Prozent. Die Preise stiegen stündlich an.