Sarrazin: "Würde auch für 5 Euro pro Stunde arbeiten"

- Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) würde auch für einen deutlich geringeren Mindestlohn als die von seiner Partei geforderten 7,50 Euro pro Stunde arbeiten. Jedenfalls sagte der für provokante Äußerungen bekannte SPD-Politiker dem Politikmagazin "Cicero" auf die Frage nach seinem persönlichen Mindestlohn pro Stunde: "Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag."

Senatssprecher Richard Meng kommentierte die Äußerung lediglich mit: "Der Senat tritt für 7,50 Euro ein, dabei bleibt es." Praktisch und rechtlich sei es für Senatoren außerdem nicht möglich, für ein anderes Gehalt zu arbeiten, "insofern hat sich diese Idee wieder erledigt", so der Senatssprecher weiter.