Bildung

Pro Reli: SPD-Politiker kritisiert Senat

Der Theologe und SPD-Politiker Richard Schröder hat die Politik des Berliner Senats hinsichtlich des Religionsunterrichts kritisiert. Schröder warnte vor zu hohen Erwartungen an einen Ethikunterricht. "In Berlin rechnen manche Politiker damit, ein Ethikunterricht bewirke Wunder. Sie relativieren die kulturellen Unterschiede der Schüler", sagte Schröder der Morgenpost.

- Er beklagte, in der Berliner SPD hätten es "die engagierten Christen schwerer als in jedem anderen Landesverband unserer Partei". Er forderte zudem einen islamischen Religionsunterricht an den Schulen. Junge Muslime sollten ihrer Religion nicht nur in einer Moscheegemeinde begegnen, "sondern auch unter Anleitung von Lehrern, die an einer deutschen Universität studiert haben". Entsprechend müsse dieses Fach auch an den Unis gelehrt werden. Der große Vorteil des Religionsunterrichtes sei, dass der Staat das Bildungsniveau der Lehrer garantiere. Seite 10