HipHop-Hommage an den getöteten Maxim

Die Berliner HipHop-Szene reagierte mit Fassungslosigkeit und Trauer: Am 13. Juni, seinem 33. Geburtstag, wurde der türkischstämmige Attila A. alias Maxim im Streit mit einem Rentner tödlich verletzt. "Kings kommen und gehen. Legenden bleiben für immer!" steht unter einem Foto auf der eigens eingerichteten Internetgedenkseite. Es zeigt Maxim lachend und stolz vor seinem mit Graffiti eigenhändig verzierten Auto.

Maxim war nicht nur ein begnadeter Sprayer und guter Breakdancer. Ende der achtziger Jahre gründete er die Gruppe Islamic Force, mit der er mehrere Platten veröffentlichte. Im Köpenicker Jugendclub "All Eins" gab der Künstler Workshops und engagierte sich für Toleranz und Gewaltfreiheit.

Mit dem "Maxim Rest In Peace"-Benefizkonzert, auf dem unter anderen die Spezializtz, Kool Savas, Eko Fresh und die Flying Steps auftreten, gedenkt die HipHop-Szene heute ihres toten Aktivisten. Alle Einnahmen gehen an die hinterbliebene Familie (weitere Infos: www.mighty-maxim.de ).

Statthaus Böcklerpark, Prinzenstr. 1, Kreuzberg. Heute, 14 Uhr. 10 Euro.

hey