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Problemfans im Profifußball

Gewaltzuwachs Die Zahl der gewaltsuchenden und gewaltbereiten Berliner Fußballfans ist in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. Wie aus dem „Jahresbericht Fußball“ der Berliner Polizei hervorgeht, wuchs der Anteil der Problemfans seit der Saison 2009/2010 kontinuierlich von 1067 auf 1380 in der Spielzeit 2013/14. Den größten Zuwachs verzeichnet dabei die Fanszene von Hertha BSC. Aus 190 Anhängern der Kategorie B und C wurden binnen fünf Jahren 480. Auch Regionalligist BFC Dynamo kommt auf 480 Problemfans, 2009/10 waren es 425 gewesen. Zweitligist 1. FC Union kann indes einen Rückgang gewaltbereiter Fans verzeichnen. Statt 430 (2009/10) wurden zuletzt nur noch 400 in der Polizeikartei geführt.

Steigende Kosten Bei den 235 polizeilich betreuten Spielen in Berlin kamen in der Saison 2013/14 insgesamt 24.457 Ordner und 18.512 Polizeikräfte zum Einsatz. Das verursachte Kosten in Höhe von 4.693.356 Euro – gut 180.000 Euro mehr als in der Vorsaison. Ein Trend ist daraus jedoch nicht abzuleiten. 2011/12 lagen die Kosten bei über 4,7 Millionen Euro.